Verleihung der Goldenen Ehrennadel

Kreishandwerkerschaft würdigt Ehrenamtsträger

PLATTEN. Es hat gute Tradition, dass die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) verdiente Ehrenamtsträger mit der Goldenen Ehrennadel auszeichnet. Der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht, Geschäftsführer Dirk Kleis und der Präsident der Handwerkskammer Trier, Rudi Müller, nahmen Ende Juli die Ehrungen im Weingut Görgen in Platten im Beisein der Vertreter der Handwerksinnungen und des Vorstandes der Kreishandwerkerschaft MEHR vor.

Inmitten der Ausgezeichneten auch Kreishandwerksmeister Vulkaneifel, Hermann Waldorf, Inhaber der gleichnamigen Firma Waldorf GmbH Maler & Trockenbauer in Hillesheim; ausgezeichnet für 32 Jahre Ehrenamt.
(Beisitzer in der Maler- und Lackiererinnung 1989 – 2002 und 2003 – 2005, stellvertretender Obermeister seit 2008, Delegierter im Verband von 2005 an und Stellvertreter seit 2015. Delegierter in der Kreishandwerkerschaft seit 2013. Beisitzer in der Kreishandwerkerschaft von 2015-2018 und Kreishandwerksmeister seit 2018. Im Jahr 2006 wurde die Silberne Ehrennadel verliehen.)

„Herzlichen Glückwunsch an den Chef“ von der gesamten Belegschaft für diese nicht alltägliche Auszeichnung – und selbstverständlich auch Glückwünsche an alle anderen Geehrten.

Raimund Licht ging in seinen Eröffnungsworten auf die hohe Einsatzbereitschaft des gesamten Ehrenamtes ein. Insbesondere auch auf die Arbeit der Prüfungsausschüsse der einzelnen Handwerksinnungen. Nur durch deren zusätzliches Engagement konnten die vergangenen Gesellenprüfungen auch in Pandemiezeiten durchgeführt werden. In dem Zitat von Willi Meurer „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“ bündelt sich für den Vorsitzenden Kreishandwerksmeister die Sichtweise seiner Ehrenamtskollegen. „Sie alle geben der Gesellschaft etwas, was in der heutigen Zeit mit das Wertvollste ist: Ihre Zeit und Ihr Können. Und sie machen damit das Handwerk erst zu dem Erfolgsmodell, das wir schätzen und auf das Deutschland nicht verzichten kann“, so Licht.

Neben dem schönen Anlass der Ehrungen bestimmte auch die Flutkatastrophe die Gedanken der Redner. Raimund Licht: „Wie unverzichtbar das Handwerk und anpackenden Hände sind, hat uns auf traurige Weise die Flutkatastrophe gezeigt. Über 65 Betriebe aus unserem Gebiet sind betroffen, teils existenzbedrohend. Manchen unserer Innungskollegen ist das Lebenswerk buchstäblich entrissen worden.“ Für die Menschen, die der Flut zum Opfer gefallen sind, wurde in einer Schweigeminute gedacht.