Eifel Award 2022

EIFEL Award 2022: Ausgezeichnete Arbeitgeber in der Region

Im Kultur-, Konferenz- und Messezentrum Triangel im ostbelgischen St. Vith wurde der diesjährige EIFEL Award vergeben. Der Preis ging an Unternehmen, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind besonders gut aufgestellt in Sachen Fachkräftesicherung und -bindung.

Vier stolze Preisträger aus dem Vulkaneifelkreis dabei; mittendrin das Traditionsunternehmen Waldorf GmbH Maler & Trockenbauer aus Hillesheim – Familienunternehmen im HANDWERK seit 1989.

Die Eifel ist als Wirtschaftsregion ein echtes Kraftpaket. Hier sind große Namen und Global Player ansässig, aber auch sehr viele mittelständische Hidden Champions, deren internationale Marktführerschaft von den Branchen-Insidern anerkannt wird. Der breit gefächerte Branchenmix von solidem Handwerk bis zur innovativen Hightech macht die Eifel stark gegen Krisen.

Die Unternehmerinnen und Unternehmer verfügen über Tatkraft und Bodenständigkeit, sie sind zukunftsoffen, optimistisch und gemeinschaftlich orientiert. Mit ihrem Standort sind sie eng verwurzelt und wissen, was Verbindlichkeit bedeutet. Sie verwirklichen jeden Tag den Slogan “Wir. Leben. Eifel.”

Darüber hinaus punktet die Eifel im Herzen Europas mit einem ganz besonderen Plus. Denn ihre Naturnähe, Kultur und Lebensqualität, das vergleichsweise preisgünstige Wohnen und eine gute soziale Infrastruktur sind geeignet, um qualifizierte Kräfte anzulocken, die Beruf und Familie verbinden wollen. Zudem gibt es viele junge Menschen, die von vornherein ihrer Eifelheimat treu bleiben oder nach Aufenthalten und Karrieren in den Ballungsräumen gern zurückkehren. In der Eifel werden Menschlichkeit und Verbundenheit großgeschrieben. Darum sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Region zumeist hoch motiviert, ihren Beschäftigten Rahmenbedingungen und Maßnahmen zu bieten, zu denen man schlecht Nein sagen kann.

Der EIFEL Award 2022 zeichnet Betriebe aus, die besondere Ideen verwirklichen und sich als attraktiver Arbeitgeber mit einer mitarbeiterorientierten Personalentwicklung erwiesen haben. Der detaillierte Bewerbungsbogen für den EIFEL Award fragte sowohl harte wie weiche Faktoren ab: vom unterstützenden, familiären Betriebsklima über innovative Rekrutierungswege bis hin zu handfesten, materiellen Benefits reicht die Palette der Antworten.

Die Auswahl der Preisträger fiel schwer. Doch dies ist Beleg für die Standort-Attraktivität der Eifel, wie Andreas Kruppert, Präsident der Zukunftsinitiative EIFEL und Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm, betont: “Wir haben viele sehr gute Arbeitgeber und sehr gute Ausbilder in der gesamten Eifel, die sich nachhaltig um den Nachwuchs und die Fachkräftegewinnung kümmern und wissen, wie man anpackt. Darauf können wir stolz sein, dürfen aber nicht ruhen. Die Jury hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Es werden hervorragende Betriebe verschiedener Größenordnungen für tolle Ideen belohnt. Die Zukunftsinitiative Eifel wird auch künftig nicht nachlassen, den Wirtschaftsstandort Eifel weiterzuentwickeln und zu optimieren.” Auch Oliver Paasch, Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgien, ist als Gastgeber der diesjährigen Verleihung des EIFEL Award überzeugt: „Neben der unvergleichlichen Natur hat die Eifel auch eine florierende Wirtschaftslandschaft mit innovativen und kreativen Unternehmen, die maßgeblich sind für die Entwicklung des Wohlstandes in unserer Region. Der Eifel Award der Zukunftsinitiative ist auch eine Anerkennung der besonderen Anstrengungen dieser Unternehmen zur Fachkräftegewinnung und -sicherung, die zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit zählen. Die engagierte Unternehmerschaft und die Zukunftsinitiative leisten einen wertvollen Beitrag dazu, unsere Region im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen noch besser zu positionieren und als erstklassigen Lebens-, Arbeits-, und Wirtschaftsstandort sichtbarer zu machen.“

Der EIFEL Award 2022 mit dem Schwerpunkt „gute Arbeitgeber“ ist der erste, der nach der Pandemie wieder live verliehen wurde, am 7. Juni im Triangel im ostbelgischen St. Vith.

Fotos von: EifelTourismus-Atelier Felicida Foto